Chronik

Die Geschichte der Musikkapelle Dietmannsried reicht  bis in das Jahr 1829 zurück. Auch wenn keine urkundlichen Nachweise vorliegen, so kann doch auf diesen Zeitpunkt gesetzt werden, denn im Jahre 1929 sollte das 100-jährige Bestehen gefeiert werden. In den Pfarrbüchern befinden sich Nachweise ab dem Jahre 1833 über die Ausgaben an „Musikgehülfen“. Laut einer Kirchenrechnung vom 26. Dezember 1870 wurden 36 Kreuzer für die Reparatur von Blasmusikinstrumenten durch die Kirchenverwaltung ausgegeben. Daraus lässt sich sich schließen, dass die Musikinstrumente auch bei weltlichen Anlässen Verwendung fanden. Diese Annahme dürfte auch aufgrund der Größe des Ortes Dietmannsried gerechtfertigt sein. Durch die Kriegsereignisse sind leider nur spärliche Unterlagen der Kapelle vorhanden.

-1833: Nachweisbar nahm die Musikkapelle am 26. August 1883 beim Musikfest in Obergünzburg teil.

Musikkapelle Dietmannsried 1912

-1926: Ebenso spielte die Kapelle beim 1. Allgäuer Bundesfest 1926 in Waltenhofen. Der „Allgäuer Musikbund“ wurde im Oktober 1926 in Dietmannsried gegründet. Die Musikkapelle Dietmannsried war neben fünf weiteren Kapellen Gründungsmitglied.

-1928: Die Kapelle spielte beim 3. Bayer. Allgäuer Musikfest in Unterthingau. Darüber steht die Kritik und Nachschrift unter der Rubrik Verbandskapellen, Abteilung Schwere Musik C, über die Dietmannsrieder Harmonie-Musik Folgendes: „1. Preis, Nr. 5, 131 Punkte, Dirigent Josef Fruth. Kapelle unter ihrem tüchtigen Dirigenten leistete im Allgemeinen sehr Gutes.“

-1929: Zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, in denen es für die Kapelle unter Dirigent Josef Fruth eine Glanzzeit mit hervorragenden Leistungen gab, wollte man die 100-Jahr-Feier abhalten, doch das Unternehmen scheiterte an der damaligen Weltwirtschaftskrise. 10 Mark monatliche Miete für die Tonhalle beim Anwesen Hartmannsberger in der Dietmarstraße und 20 Mark Entschädigung für den Dirigenten ging über die Finanzkraft der wenigen Idealisten, die überdies größtenteils der damals völlig darniederliegenden Landwirtschaft oder dem Millionenheer der Arbeitslosen angehörten. Das völlige Desinteresse von Seiten der Gemeine trug dazu bei, dass das Häuflein noch vor der großen Feier auseinanderbrach. Doch kaum war ein Jahr vergangen, rührte man wieder die Werbetrommel. Josef Götsch, Hans Bergknapp, Ferdinand Bernhard, Matthäus Dietrich, Josef Gerold, Otto Hutter, Michael Jörg, Gotthard Kreck, Andreas Sommer, Hans Stiefenhofer, Anton Rottach und Alois Wehrmeister waren es, die wieder eine Kapelle gründeten. Seitdem spielt die Kapelle zum freudigen oder zum traurigen Anlass sowie zu kirchlichen und weltlichen Feiern.

-1931: Die Neugründung der Kapelle fand schließlich am 5. August 1931 mit einem Eröffnungskonzert im Gasthaus „Hirsch“ statt, mit Dirigent Hans Synderhauff.

-1935: Teilnahme beim Wertungsspiel in Altusried, Dirigent war Anton Endres. Die Musikkapelle zählte 12 Mann.

Musikkapelle Dietmannsried 1945

-1948: Der „Allgäuer Musikbund“ wurde nach dem Krieg, diesmal in Kempten, erneut gegründet. Zum Bezirksleiter wurde der damalige Dietmannsrieder Dirigent Alois Wehrmeister gewählt, der dieses Amt bis zum Jahre 1988 inne hatte und in dieser Zeit große Verdienste um die Blasmusik erwarb.

-1949: Beim Freischießen in Obergünzburg begeisterte die Kapelle die Festbesucher so, dass sie gleich mehrere Male auftreten musste. Josef Hörmann wurde zum ersten Vorstand gewählt.

Musikkapelle Dietmannsried 1952

-1953: Zum „Tag der Blausmusik“ stellte sich die Jugendkapelle unter Leitung von Musiklehrer Georg Popp vor.

-1955: Um den Veranstaltungen und dem Bestand der Musikkapelle in der Öffentlichkeit einen breiten Rücken zu geben, wurde am 28. März im Gasthof „Ochsen“ der heutige Musikverein Dietmannsried aus der Taufe gehoben.

-1958: Teilnahme beim Bundesmusikfest in Mindelheim mit Dirigent Alois Wehrmeister und 19 Musikern.

-1961: Tod von Vorstand Josef Hörmann, Nachfolger wurde Albert Hiebinger.

1962: Zweites Bezirksmusikfest des Bezirkes I in Dietmansried. Höhepunkt war dabei eine große Sonderveranstaltung mit der Original Egerland-Kapelle Ernst Mosch.

-1963: Führungswechsel in der Vorstandschaft. Zum 1. Vorstand wurde Erwin Scholze gewählt. Dirigent Georg Kößler übernahm vorübergehend den Dirigentenstab, bis Alois Greipel als Dirigent ausgebildet war. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Mitglieder in der Kapelle stetig an und ein großer Aufschwung war unverkennbar. In unermüdlicher Arbeit erreichte die Kapelle wieder ein hohes Niveau und war bald überall begehrt. Sie trat in vielen Festzelten auf, wo sie bei mehreren Stimmungswettbewerben öfters den ersten Platz erzielte. Auch im benachbarten württembergischen Land reihten sich Jahr für Jahr viele Auftritte aneinander. Höhepunkte in dieser Zeit waren die jährlichen Gastspielreisen in das Elsass/Frankreich.

-1966: Erster Auftritt im großen Börsensaal in Straßburg beim deutsch-französischen Kulturabend. In den kommenden Jahren folgten weitere sechs Auftritte in den Orten Munster und Markirchen. In den 70er- und 80er-Jahren schlossen sich mehrere Gastspielreisen in das Rheinland nach St.Augustin-Mülldorf und Dormagen an.

Musikkapelle Dietmannsried 1967

-1967: Ausstattung der Kapelle erstmals mit Lederbundhosen. Übernahme einer Patenschaft zur neu gegründeten Musikkapelle Kuchen/Württemberg, unter Vermittlung des Musikers Peter Haarer. Zum Saisonabschluss gastierte die Musikkapelle auf Einladung von H.H. Direktor Konrad Sommer erstmals in der Kurklinik Mittelberg. Weitere Auftritte folgten in den kommenden Jahrzehnten.

-1972: Der Musikkapelle wurde für die langjährige Pflege der Musik die „Pro-Musica-Plakette“ überreicht.

-1975: Die Musikkapelle nahm unter Vermittlung von Dieter Jilg Kontakte mit der Musikkapelle Wangen/Ritten aus Südtirol auf. Bei einem ersten Konzert in Wangen wurden viele freundschaftliche Beziehungen geknüpft.

-1976: Der Musiker Peter Wüst wurde nach Absolvierung des Dirigentenkurses Stellvertreter von Alois Greipel.

-1977: Anschaffung einer neuen Tracht. Zum 10-jährigen Gründungsjubiläum der Kapelle Kuchen überreichte Zweiter Vorstand Josef Rauh ein Ehrengeschenk anlässlich eines Gastkonzertes.

-1979: Vorstand Erwin Scholze trat aus Altersgründen von seinem Amt zurück. Nachfolger wurde der bisherige Zweite Vorstand Josef Rauh.

-1982: Zum 185-jährigen Bestandsjubiläum der Kapelle Wangen überreichte Vorstand Josef Rauh zur Fahnenweihe im Rahmen einer großen Festlichkeit ein Ehrenfahnenband. Ein absoluter Höhepunkt in der Geschichte der Kapelle war das 14-tägige Gastspiel im Juli, auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Schul- und Gesangsvereins in New Jersey. Die Musiker spielten sich mit frohem Schwung in die Herzen der Amerikaner. Ausflüge nach New York, Washington, zum Atlantik und Privatausflüge ließen die Reise zu einem grandiosen und unvergesslichen Erlebnis werden.

Musikkapelle 1982

-1983: Bayer. Abend in Dormagen/Rheinland auf Einladung des SPD-Ortsvereins und Standkonzert im dortigen Altenheim.

-1984: Festliches Konzert bei der Patenkapelle in Kuchen. Mitwirkung beim Großkonzert des ASM vor der St.-Lorenz Basilika in Kempten zugunsten der „Kartei der Not“.

-1985: Im Januar besuchte die Kapelle die goldene Stadt Prag und beteiligte sich am 5. Internationalen Blasmusiktreffen in Brünn/CSSR mit gutem Erfolg. Gründung einer Jugendkapelle unter Leitung von Stadtkapellmeister Georg Przybilla mit 30 Buben und Mädchen.

-1986: Vom 17. bis 20. Juli führte der Musikverein im Rahmen der 400-Jahr-Feier zur Markterhebung das 17. Bezirksmusikfest durch. Gleichzeitig konnte die Musikkapelle auf über 150-jährige Tradition zurückblicken. Den musikalischen Auftakt gab am 17. Juli die tschechische Spitzenkapelle „Mistrinanka“ mit einem Galakonzert im vollbesetzten Festzelt an der Laubener Straße. Am 18. Juli war „Tag der Jugend“ mit der Top-Band „Skyline“ und der beliebten Tanzkapelle „No Mercy“. Am Samstag, 19. Juli, eröffnete Bezirksleiter Alois Wehrmeister in der Aula der Volksschule beim Festakt offiziell das 17. Bezirksmusikfest, bevor zusammen mit Präsident Kling, Schirmherr MdL Paul Diethei und allen Ehrengästen das Konzert der befreundeten Musikkapelle Wangen/Südtirol im Festzelt besucht wurde. Die Kapelle Riezlern aus dem Kleinen Walsertal bestritt den zweiten Teil des Abendkonzertes. Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen wurde von der Musikkapelle Wangen in ihrer schönen Tracht eindrucksvoll mitgestaltet. Bei der anschließenden Totenehrung am Ehrenmal im Friedhof legten Vorstand Josef Rauh und Alois Greipel ein Kranzgebinde für die gefallenen und verstorbenen Musikkameraden unter den Klängen der Musikkapelle Göttelfingen nieder. Das Frühschoppenkonzert im Festzelt gestaltete die Patenkapelle Kuchen. Eine Demonstration für die Blasmusik war der Gesamtchor von rund 1000 Musikern auf dem Sportgelände. Höhepunkt war der anschließende Festumzug durch Dietmannsried mit einer Länge von 2 km, an dem sich mehr als 75 Gruppen, darunter über 40 Musikkapellen beteiligten. Den Festausklang bestritten die örtlichen Kapellen Probstried, Reicholzried und Schrattenbach.

-1987: Festakt zur Einweihung der neuen Festhalle am 30. Mai. Einkleidung der Musikkapelle mit einer neuen Tracht und Vorstellung derselben, anlässlich des Jahreskonzerts.

-1988: Reise zur Partnerstadt Carry-le-Rouet/Südfrankreich. Die Feierlichkeiten mit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde der beiden Bürgermeister wurden von unserer Kapelle musikalisch umrahmt. Ausflüge nach Marseille und in die Provence rundeten das eindrucksvolle Programm ab. Festkonzert in Wangen/Südtirol zum Kirchtagsfest. Das 40-jährige Bestehen des Bezirks I – Kempten des ASM wurde unter Mitwirkung unserer Kapelle in der Festhalle gefeiert. Auf Einladung des Männergesangvereins „Sängerlust“ in St. Augustin/Rheinland gastierte die Kapelle beim dortigen Herbstfest.

-1989: Südtiroler Abend in Dietmannsried mit der befreundeten MK Wangen.

-1990: Teilnahme am Folklorefest in Kecskemet/Ungarn in der Nähe von Budapest vom 10. bis 15. Juli. Bei dem mehrtägigen Aufenthalt galt es für die Musiker, ein umfangreiches Programm zu bewältigen. Herbstfest mit der Patenkapelle Kuchen.

-1991: Teilnahme beim Schützenfestumzug in Greifenberg, wo auch die befreundete Kapelle Wangen teilnahm.

-1992: Beim 25-jährigen Gründungsjubiläum der Kapelle Kuchen bestritt unsere Musikkapelle einen Teil des Festabends. Ein bedeutungsvoller Tag für den Musikverein war die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses mit einem Proberaum für die Musikkapelle am 21. Juni. Nach mehr als 60 Jahren konnte wieder ein eigener Proberaum bezogen werden. Eine hohe Anzahl von freiwilligen Arbeitsleistungen der Musiker und große finanzielle Aufwendungen ermöglichten den Ausbauch im Dachgeschoss.

-1993: Musikaufnahmen im Tonstudio 80 in Bad Wörishofen für eine Musikkasette une eine CD. Reise in die Partnerstadt Carry-le-Rouet zum 5-jährigen Jubiläum. Zur Freude der Franzosen gestaltete die Musikkapelle ein Bayerisches Bockbierfest.

-1994: Frühjahrskonzert beim Musikverein in Kuchen. Zum ersten Mal veranstaltete die Musikkapelle zusammen mit der Chorgemeinschaft ein Gemeinschaftskonzert, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde.

-1995: Aus Anlass der 20-jährigen Freundschaft mit der Musikkapelle Wangen waren die Musiker zu Gast beim Herbstfest in Dietmannsried.

-1996: Mit einem Jahresausflug verbunden hat die Kapelle eine Gastspielreise nach Wien, wo sie zur 1000-Jahr-Feier von Österreich auf dem Platz vor dem Schloss Schönbrunn ein einstündiges Konzert gab.

-1997: Zum 200-jährigen Bestehen der Blaskapelle in Wangen/Südtirol nahm eine Delegation unserer Musikkapelle beim Festakt teil.

Musikkapelle Wangen 1997

-1998: Nach einer Pause von Jahrzehnten führte der Musikverein erstmals wieder im Gasthof „Ochsen“ einen Bürger- und Musikerball durch. Gemeinsam mit der Chorgemeinschaft wurde ein Herbstkonzert in der Festhalle durchgeführt.

-1999: Ein Herbstfest mit den Südtiroler Musikanten aus Wangen sowie musikalische Umrahmung des Gottesdienstes am Sonntag mit anschließendem Frühschoppen erfreute die Bevölkerung in Dietmannsried.

-2000: Zum Frühjahrskonzert wurden alle ehemaligen Musiker, die während der Tätigkeit von Dirigent Greipel musizierten, eingelanden. Der seit 21 Jahren als 1. Vorstand tätige Josef Rauh gab sein Amt in der Generalversammlung ab. Zum Nachfolger wurde der aktive Musiker Werner Endres gewählt. Rauh wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Die ebenfalls ausscheidenden Mitglieder Josef Stiegeler (Schriftführer) und Albert Kreck (Kassier) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ebenso der frühere Kassier Georg Merkle.
Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die zweite Gastspielreise in die USA, mit Teilnahme an der Steuben-Parade in New York und in Philadelphia. Weiteres Ziel war ein kurzfristiger Aufenthalt in Washington.

-2002: Nach 39-jähriger Dirigententätigkeit übergab Alois Greipel anlässlich des Frühjahrskonzerts den Dirigentenstab an seine Nachfolgerin Bettina Jakob aus München. Dirigent Alois Greipel wurde zum Ehrendirigent ernannt.

Stabübergabe 2002

-2003: Erstmals wird in der vollbesetzten Pfarrkirche in Dietmannsried ein Kirchenkonzert veranstaltet. Nach längerer Pause nimmt die Kapelle  wieder an zwei Wertungsspielen in Schwarzenberg und Bidingen mit sehr gutem Erfolg teil.

-2004: Vom 08. bis 11. Juli 2004 führt der Musikverein das 33. Bezirksmusikfest des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes durch. Gleichzeitig wird das 175jährige Gründungsfest der Musikkapelle gefeiert. Dietmannsried steht an diesen Tagen Kopf – der musikalische Ohrenschmaus mit Spider Murphy Gang, Big Trouble und W@nted, AllgäuPower und Die Schwindligen 15 sowie der Kleinen Blechmusik zieht Menschenmassen nach Dietmannsried. Vorstand Werner Endres u. Dirigentin Bettina Jakob können an den Festtagen über 20.000 Besucher begrüßen. Höhepunkt ist der Festumzug mit 100 Musikkapellen und Festwagen.

-2005: Im Juni 2005 feiert die Kapelle die 30jährige Freundschaft mit der Musikkapelle Wangen/Südtirol. An zwei Festtagen werden die freundschaftlichen Beziehungen in einem Festakt in Wangen untermauert. Vorstand Werner Endres überreicht ein Fahnenband zum Freundschaftsjubiläum.
Im September besucht die Musikkapelle die Bundeshauptstadt Berlin. An fünf erlebnisreichen Tagen wird nicht nur viel Kultur wahrgenommen; auch das Nachtleben in Berlin kommt nicht zu kurz. An dieser Stelle möchten wir nicht die Überschrift der Ausflugsfahrt vergessen: „Great Opening“!!
Dirigentin Bettina Jakob erreicht bei den Wertungsspielen in Memhölz das Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“.

-2006: Die Musikkapelle fährt an Pfingsten zur Partnerstadt „Carry-le-Rouet/Südfrankreich“ und begeistert bei zahlreichen Auftritten und Standkonzerten. Erstmals nach vielen Jahren tritt die Kapelle bei den Wertungsspielen in Waltenhofen wieder in der Oberstufe an und erreicht das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“.

Musikkapelle Dietmannsried 2006

-2007: Die Musikkapelle spielt verschiedene Konzerte in den Kur- und Erholungsorten der Umgebung und begeistert in Fischen und Bad Grönenbach. Ebenso wird bei der Patenkapelle in Kuchen/Baden Württemberg ein Festkonzert gegeben.

-2008: In Dietmannsried wird das 20jährige Partnerschaftsjubiläum mit der Partnerstadt „Carry-le-Rouet“ gefeiert.

-2009: Nach zwölf Jahren in der Vorstandschaft und neun Jahren erster Vorstand gibt Werner Endres in der Generalversammlung sein Amt ab. Zum Nachfolger wird Roland Wolf gewählt. Robert Schönmetzler wird zweiter Vorstand des Vereines.

-2010: Nach acht Jahren als Dirigentin übergibt Bettina Peschanel den Taktstock am 10. April 2010 an Tobias Schneider.

– 2011: Nach dem gelungenen ersten Musikstadl in 2009 landete die Kapelle im November 2011 erneut einen großen Erfolg. Verschiedene Musikstilrichtungen, Einlagen, Theater und die sympathischen Moderatoren kamen beim Publikum ausgezeichnet an.

– 2012: Roland Wolf gibt sein Amt als erster Vorstand ab. Nachfolgerin wird Stefanie Wüst. Damit stand erstmalig in der Vereinsgeschichte eine Frau an der Spitze. Auch der zweite Vorstand wechselte: Thomas Luitz folgte auf Robert Schönmetzler.  Mit einem Feuerzangenbowle-Stand beteiligte sich der Musikverein zum ersten Male an dem jährlichen örtlichen Weihnachtsmarkt.

 – 2014: Zum 185-jährigen Bestehen des Vereins fand im Frühjahr ein Jubiläumswochenende statt. Im Vordergrund stand das Gemeinschaftskonzert mit den Kapellen aus Wangen und Kuchen.

– 2015: Nach nur drei Jahren drehte sich das „Vorstandschaftskarussell“ erneut. Stefanie Wüst legte ihr Amt aus beruflichen Gründen nieder. Claudia Rauh wurde zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Ein weiterer Wechsel stand an: Dirigent Tobias Schneider übergab Ende August nach über fünf Jahren Engagement seinen Taktstock an Volker Dubowy. Die offizielle Verabschiedung und Begrüßung fand am 14.11.2015 im Zuge des vierten Musikstadls statt.

Musikstadl-Moderatorin Sonja Köhler-Kramer, zweiter Vorstand Thomas Luitz und erster Bürgermeister und zugleich Musikstadl-Moderator Werner Endres verabschiedeten Tobias Prinz (ehemals Schneider, rechts) und hießen seinen Nachfolger Volker Dubowy (Mitte) willkommen.
Musikstadl-Moderatorin Sonja Köhler-Kramer, zweiter Vorstand Thomas Luitz und erster Bürgermeister und zugleich Musikstadl-Moderator Werner Endres verabschiedeten Tobias Prinz (geb. Schneider, rechts) und hießen seinen Nachfolger Volker Dubowy (Mitte) willkommen.

– 2016: Der Musikverein und Dirigent Volker Dubowy trennen sich zum 31.12.2016 im Einvernehmen. Franz Lau, der seit Februar das Klarinettenregister verstärkte, übernimmt vorübergehend den Taktstock.